Sicherheit als Fundament für die Wirtschaft: Klaudia Tanner bei den Sommergesprächen des Wirtschaftsbund Mödling-Stadt

Über 100 Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Politik sprachen beim

Heurigen Pferschy-Seper in Mödling über Standortstärke in Krisenzeiten.

Bundesministerin Tanner betonte die Rolle eines wehrhaften Österreichs

für stabile Unternehmen.

Wirtschaft und Sicherheit im Gleichschritt. Unter diesem Leitsatz standen die diesjährigen Sommergespräche des Wirtschaftsbundes Mödling, die gestern Abend über 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Bildung anzogen. Als Ehrengast analysierte Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner bereits zum zweiten Mal in Mödling die aktuellen geopolitischen Herausforderungen und deren direkte Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Österreich. Neben zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern der Stadt Mödling und des Bezirks nutzten auch Schülerinnen und Schüler der Vienna Business School Mödling die Gelegenheit, um mit der Spitzenpolitik über Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Stabilität in Zeiten internationaler Krisen zu diskutieren. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner fand dabei klare Worte zur aktuellen Sicherheitslage und schlug die Brücke zur heimischen Wirtschaft: „Es gibt keinen wirtschaftlichen Wohlstand ohne umfassende Sicherheit. Die geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre zeigen uns schmerzhaft, wie verwundbar Lieferketten, Energieversorgung und digitale Infrastrukturen sind. Ein wehrhaftes Österreich und ein starkes Bundesheer sind kein Selbstzweck, sie sind der Schutzschirm, den unsere Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen, um verlässlich und krisenfest wirtschaften zu können. Sicherheit und Wirtschaft sind zwei Seiten derselben Medaille.“ Generationenwechsel im Wirtschaftsbund Mödling Für den Wirtschaftsbund Mödling war der Abend auch organisatorisch ein Meilenstein. Stadtparteiobmann Gert Zaunbauer übergab im Rahmen der Veranstaltung nachträglich symbolisch das Ruder an den neuen Wirtschaftsbund-Obmann Matthias Pfeiler. Pfeiler unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit des direkten Drahts zur Politik: „Die Herausforderungen für unsere Betriebe werden nicht kleiner.
Umso wichtiger ist es, dass wir ohne Scheuklappen die Themen ansprechen, die unseren Standort belasten. Die Sommergespräche bieten genau diesen Rahmen für ehrliche Diskussionen und neue Perspektiven.“