Die angekündigte Einführung von Tempo 30 auf vier weiteren Mödlinger Gemeindestraßen sorgt für erhebliche Diskussionen in der Stadt. Die Mödlinger Volkspartei übt dabei deutliche Kritik an Vorgehensweise und Zeitpunkt der rot-grünen Stadtregierung, die diese wesentlichen Verkehrsänderungen ohne vorherige Einbindung der Anrainerinnen und Anrainer beschlossen hat.
ÖVP-Stadtparteiobmann Gert Zaunbauer bemängelte öffentlich die mangelnde Transparenz und die fehlende Einbindung der Bevölkerung. Dass eine derart einschneidende Maßnahme ausgerechnet mitten in der Sommerurlaubszeit und kurz vor Schulbeginn präsentiert wurde, stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Unverständnis. Zaunbauer verweist auf das in Mödling bewährte Verkehrskonzept: Seit 2008 gilt im Stadtgebiet eine flächendeckende 40-km/h-Regelung. Ein übereilter und unkoordinierter Ausbau von zusätzlichen Beschränkungen droht dieses gut funktionierende System langfristig zu gefährden.
Auch die begleitende Kommunikation der Stadt auf den sozialen Medien, bei der die verkehrspolitischen Maßnahmen humorvoll kommentiert wurden, stieß auf Unverständnis. Verkehrspolitik muss im Dialog mit den Menschen gestaltet werden und nicht durch Alleingänge über deren Köpfe hinweg.
Als Verwalter der Seite reagierte Gert Zaunbauer zudem umgehend und klar, als im Rahmen der hitzigen Online-Debatte ein unangemessener Kommentar einer Nutzerin verfasst wurde. Zaunbauer löschte den Beitrag sofort nach Kenntnisnahme und stellte unmissverständlich klar, dass unsachliche oder überspitzte Kommentare auf seinen Plattformen keinen Platz haben.
Die Mödlinger Volkspartei steht für eine verlässliche und vorausschauende Verkehrspolitik, die auf echte Bürgerbeteiligung, Hausverstand und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer setzt.




