500.000 Euro Bedarfszuweisung vom Land NÖ: Mödlinger Volkspartei fordert rasche Sanierung maroder Straßen und Gehwege

Gute Nachrichten für die Infrastruktur in Mödling: Die Niederösterreichische Landesregierung stellt der Stadt eine Bedarfszuweisung in Höhe von 500.000 Euro für den Straßenbau zur Verfügung. Für ÖVP-Stadtparteiobmann Gert Zaunbauer steht außer Frage, dass diese Mittel ohne Umwege direkt in die Instandhaltung des bestehenden Verkehrsnetzes fließen müssen:

„Wir brauchen keine weiteren Symbolprojekte, sondern funktionierende Straßen, sichere Gehsteige und klare Markierungen.“

Unterstützung erhält Zaunbauer von Lukas Joksch, Mitglied der VP-Neusiedler-Delegation. Joksch dokumentiert seit Monaten erhebliche Sanierungsrückstände im Neusiedlerviertel – von Straßensenkungen und Aufbrüchen über beschädigte Gehsteigkanten bis hin zu verblassten Markierungen, die für Anrainer täglich spürbar sind. Die Volkspartei fordert daher eine rasche Erhebung der dringendsten Schadstellen und bietet der Stadt dafür das von Joksch erstellte Fotoarchiv als konkrete Entscheidungsgrundlage an.

Kritik übt Gert Zaunbauer zudem am kostenintensiven Umbau der Guntramsdorfer Straße. Durch teure Sonderumbauten seien dort Mehrkosten von rund einer Million Euro entstanden – Finanzmittel, die aus Sicht der Mödlinger Volkspartei im Erhalt und der Pflege des bestehenden Straßennetzes wesentlich sinnvoller eingesetzt gewesen wären.

Die Volkspartei setzt sich weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass die Fördergelder des Landes gezielt für die Verkehrssicherheit und die Sanierung maroder Straßen und Gehwege im gesamten Stadtgebiet genutzt werden.