Speicherung erneuerbarer Energie

Klaus Pericg (l.) und Klaus Kiessler (r.) konnten DI Erwin Stangl als Experten für ein Forschungsprojekt zur Energiespeicherung im Gigawatt-Bereich gewinnen.

Ein Forschungsprojekt für gigantische Energiespeicher für Städte war Thema des ersten Energiestammtisches nach der Sommerpause.

Der Energie- und Innovationsstammtisch von Wirtschaftsbundobmann GR Klaus Percig und dem europ. Energiemanager Bmstr. Ing. Klaus Kiessler startete am 12. September mit einem interessanten Vortrag über ein EU-weites Forschungsprojekt. Dabei sind 17 Partner aus den Bereichen Gewerbe, Industrie und Lehre (Universitäten) involviert um die Speichertechnik von eneuerbarer Energie weiter voranzubringen.

Experte DI Erwin Stangl stellte die Machbarkeitsstudie zur Speicherung von erneuerbarer Energie für ganze Stadtteile im Gigawattbereich vor. Konkret geht es um ein wassergeführtes Projekt mit 2 Millionen Kubikmeter Speicherungsvermögen. Bis jetzt gibt es international nur Speicher bis ca. 250.000 m3. Die Vergrößerung um den Faktor 10 stellt dabei enorme Anforderungen an die verwendeten Materialien und besonders an die schwimmende Abdeckung eines Speichers in der Größe des Wiener Happel-Stadions!

Weiters sind die thermodynamischen Anforderungen an die Materialien des mit ca. 100 Grad warmen, geschichteten Wassers bis dato vollkommen unerforscht. Die Machbarkeitsstudie für den  Standort Linz war positiv und damit wurde ein weiteres, bis 2020 laufendes Forschungsprojekt mit Kosten von rund 4,4 Mio € initiiert. „Danach ist an eine Umsetzung in einer Großstadt wie etwa in Wien gedacht, der Energiestammtisch wird jedenfalls über den weiten Verlauf dieses spannenden Projektes berichten!“, zeigten sich Percig und Kiessler begeistert!