Neue Nutzung des Prokop-Hauses

In seinem Brief schlägt Bürgermeister Hans Stefan dem Innenminister vor, den Mietvertrag für das Prokop-Hauses zu kündigen und damit für Wohnungssuchende zu öffnen.

Stadtchef Hintner macht Wohnungs-Bedarf geltend und hofft auf Kündigung des Mietverhältnisses seitens des Innenminsteriums.

Mit dem deutlichen Rückgang des Flüchtlingsstromes in Mödling ist auch die Nachfrage nach entsprechenden Unterkünften deutlich gesunken. Seit 1. Jänner 2018 steht auch das  Liese Prokop-Haus in der Jägerhausgasse leer. Zuletzt wurde das Haus als Expositur des Flüchtlingslagers Traiskirchen zur Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge genutzt. Das Haus befindet sich im Eigentum der Bundesimmobilien-Gesellschaft (BIG) und ist vom Innenministerium angemietet.
 
Mödlings Bürgermeister Hans Stefan Hintner hat jüngst die Initiative ergriffen, das Haus in bester Mödlinger Wohnlage einer Verwertung zuzuführen. „Wir haben in Mödling hohen Bedarf an Wohnraum und die BIG hätte Interesse, mit der Stadt ins Gespräch zu kommen“, so Hintner.
 
Der Mödlinger ÖVP-Stadtparteiobmann hat daher nun die Initiative ergriffen und Innenminister Herber Kickl mit einem Brief über die aktuelle Situation informiert. „Ich habe unser großes Interesse an einer alternativen Nutzung und Verwertung der Liegenschaft bekundet und stehe jederzeit für weiterführende Gespräche zur Verfügung“, erklärt Hintner.