Energiestammtisch: Bauwerks-Begrünung

Bauwerks-Begrünung ist ein tolle Möglichkeit, dem stetig steigenden Temperaturen in Städten entgegenzuwirken!

Expertin berichtete über Möglichkeiten, mehr Grün fürs Klima in die Stadt zu bringen!

Zum ersten Energie- und Innovationen-Stammtisch nach der Winterpause hatten Wirtschaftsbundobmann GR Klaus Percig und der europ. Energiemanager Bmstr. Klaus Kiessler am  12. Februar im Mautwirtshaus eingeladen. Als Expertin berichtete Susanne Formanek (www.gruenstattgrau.at) vom Verband für Bauwerksbegrünung über die vielen Möglichkeiten Dächer aber auch Fassaden zu begrünen.

Dies ermöglicht nicht nur die Bildung von  Wohlfühloasen sondern trägt auch zur lokalen Klimaanpassung bei. Bauwerksbegrünungen reduzieren die Temperatur ,tragen zur Schadstoffentlastung und zum Regenwassermanagement bei und erhalten die Artenvielfalt. Laut Messungen sind die Oberflächentemperaturen bis zu 15  und die Umgebungstemperatur 2 bis 3 Grad niedriger.Dies trägt wesentlich dazu bei das sich die Städte nicht ganz so stark aufheizen.

Immer häufiger kann mit dem Einsatz einer Bauwerksbegrünung  auch auf den Einsatz einer  Klimaanlage verzichtet und damit Energie eingespart werden. Technisch sind die Systeme ausgereift und warten nur auf ihren großflächigen Einsatz. Auch die Stadt Mödling hat diesen Trend längst erkannt und bietet bereits ab heuer im Rahmen des Blumenschmuckwettbewerbes eine neue Kategorie. Forststadtrat DI Dr. Leopold Lindebner hob die Kategorie „urban green“ aus der Taufe, die Fassadenbegrünung als eigene Kategorie wertet!